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Squiggles

Willkommen bei den Squiggles!

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Was, so höre ich dich fragen, sind "Squiggles"? Heißt das auf Deutsch nicht "Schnörkel"?

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Nun, ja. Das stimmt. Aber die Sache ist die: Ich kann nicht zeichnen. Oder malen. Als Kind habe ich beides geliebt, aber dann habe ich in der Schule gelernt, dass ich darin eigentlich ziemlich schlecht bin. Das hat mir den ganzen Spaß an dieser Art des Selbstausdrucks und der Kreativität verdorben. Denn wer will schon etwas tun, wenn man nicht gut dabei ist? Wenn man es nicht richtig hinbekommt?

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Also habe ich jahrelang weder gezeichnet noch gemalt. Zwanzig davon, glaube ich. Ab und zu kam der Drang auf, ich griff zu Stift und Papier - und quälte mich dann mit der Frage, was ich denn zeichnen sollte. Und schämte mich zutiefst, weil nichts so wurde, wie ich es mir vorgestellt hatte, weil alles so zweidimensional war und aussah, als hätte es ein Kleinkind gezeichnet

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Wenig motivierend. Ich habe es sein gelassen.

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Bis vor etwa drei Jahren oder so, irgendwann Ende 2018 vielleicht. Ich hatte Lust zu zeichnen, ich wollte mich mit Farben ausdrücken, aber da ich nicht zeichnen kann, habe ich mir ein Malbuch gekauft. Für Kindergartenkinder. Weil das einfacher war. Und es hat Spaß gemacht! Ich wollte mehr davon, wollte mehr Freiheit im Ausdruck.

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Dann habe ich die ecoline Brush Pens entdeckt. Zuerst habe ich die Five Shades of Yellow ausprobiert, dann habe ich mir den ganzen Regenbogen gekauft und losgelegt. Das sind die Squiggles #1 bis #3.

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Denn ich kann nicht zeichnen. Oder malen. Und so lange ich es Zeichnen oder Malen nenne, und sei es nur innerlich für mich selbst, bleibe ich im Nicht-gut-genug-Sein hängen. Aber das Tun an sich macht Spaß, ist Freiheit, Leichtigkeit, Freude. Was also, habe ich mich gefragt, wenn ich ein anderes Wort verwende? Eines, das nicht mit negativen Emotionen beladen ist. Eines, das die Freude und Verspieltheit ausdrückt. Eines wie ... Schnörkel!

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Und dieses eine Wort hat die ganze Sache komplett verändert. Denn jetzt ist alles daran lustig, ist Leichtigkeit und Freude und Verspieltheit, sowohl das Tun als auch die Bezeichnung.

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Und deshalb sind es Schnörkel. Und auf Englisch eben "Squiggles". :-)

So I didn't draw, or paint, for years. Twenty of them, I believe. Every now and then the urge would arise, I'd take up pen and paper - and then agonise over what to draw. And suffer deep shame because nothing ever turned out the way I imagined it, it was all flat and looked as if a child had drawn it. ​ Still not encouraging. I stopped again. ​ Until about two years or so ago, some time late 2018, maybe. I felt to draw, I wanted to express myself with colours, but since I can't do shapes: I bought a colouring book. That was fun! I wanted more of that, wanted more freedom of expression. ​ Then I discovered ecoline brush pens. First I tried out the Five Shades of Yellow, then bought a whole rainbow, and went for it. Those are squiggles #1 to #3. ​ Because see, I cannot draw. Or paint. And as long as I call it drawing or painting, even inside of my head, I get stuck. On the not-good-enough, on the shame. ​ But the doing itself is fun, is freedom, lightness, joy. So what would happen, I asked myself, if I used a different word? One that wasn't loaded with negative emotions. One that expressed the joyfulness and playfulness. One like ... squiggles! ​ And that word changed the game entirely. Because now everything about this is fun, is lightness and joy and playfulness, both the action and the description! ​ And that's why they are squiggles. :-)

the Squiggles Gallery

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